03 Mär
Doppelschlag entscheidet Spitzenspiel
Gökicvk, 02.03.2026
18 Feb
1. Frauen
GT, 18.02.2026
Der Traum von der Teilnahme an der Deutschen Futsal-Meisterschaft war zum Greifen nah. Als bestes Team aus Niedersachsen hatten sich die Oberliga-fußballerinnen der SVG Göttingen für die Norddeutsche Meisterschaft qualifiziert, die über die Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft in Duisburg entscheidet. Die Überraschung blieb aber aus. Die Vertreter aus Hamburg und Schleswig-Holstein waren eine Nummer zu groß. Am Ende landete die SVG mit zwei Punkten aus vier Spielen auf dem dritten und somit letzten Rang in Pinneberg.
Mit dem SSC Hagen Ahrensburg (Schleswig-Holstein) und dem Walddörfer SV (Hamburg) reisten die ungeschlagenen Tabellenführer ihrer jeweiligen Oberligen an. In beiden Vereinen spiele die Futsal-Variante zudem eine deutlich größere Rolle als bei den Göttingerinnen. „Wir haben die vergangene Woche schon wieder draußen trainiert und nicht extra eine Hallen-einheit eingeschoben“, sagte SVG-Trainer Robin Gröling.
Daher waren die Abläufe bei der Konkurrenz deutlich abgestimmter. Dennoch reiste die SVG nicht als Laufkundschaft an. Dass das kleine Turnier kompetitiv war, zeigte sich allein schon an den knappen Ergebnissen. Vier der sechs Spiele endeten unentschieden. Die übrigen zwei Partien endeten mit einer Niederlage für die SVG.
„Am Ende muss man sagen, dass uns die hohe Nettospielzeit den Kopf gekostet hat. Uns hat irgendwann die Kraft gefehlt“, so Gröling. Während der angesetzten 15 Minuten pro Spiel wurde die Uhr bei jeder kleinen Unterbrechung angehalten. So endeten die Partien teilweise erst nach 30 Minuten. Beim Niedersachsenfinale, bei dem die SVG-Spielerinnen nur zehn Minuten pro Begegnung spielten, wurde nur während der letzten Spielminute die Zeit gestoppt.
Die lange Spielzeit wäre im Wesentlichen gar nicht so schlimm gewesen, hätten die Göttingerinnen längere Pausen gehabt. Da allerdings nur drei statt der geplanten vier Mannschaften vor Ort waren, musste der Zeitplan verändert werden und es gab eine Hin- und Rückrunde. Das Team aus Bremen war in Pinneberg nicht dabei.
Die Folge: Die SVG musste gleich zweimal hintereinander antreten. „Wir sind nur mit acht Frauen angereist und konnten nicht so oft wechseln wie die anderen Mannschaften, die drei bis vier Spielerinnen mehr dabei hatten.“Die zwei Niederlagen (1:4 gegen den späteren Sieger Walddörfer und 1:2 gegen Ahrensburg) kassierten sie in der „Doppelschicht“, so Gröling.
Dass die SVG gegen beide Mannschaften dennoch auf Augenhöhe agierte, zeigte sie in den anderen beiden Duellen. Bei den beiden Unentschieden (0:0 und 1:1) hatten die Schwarz-weißen sogar „Chancen für mehr“als nur einen Punkt. „Es war von Anfang an klar, dass es schwer wird, aber wir sind zufrieden und haben gezeigt, dass wir zeitweise mithalten können. Wir können uns guten Gewissens das drittbeste Team im Norden nennen“, sagte Gröling.
Nun gilt der Fokus wieder der Vorbereitung auf die verbleibenden Ligaspiele. Das erste Testspiel gegen den TUS Großenenglis musste aufgrund der Qualifikation für die Norddeutsche Futsal-meisterschaft abgesagt werden. So bestreiten die Oberliga-frauen am kommenden Wochenende den ersten Test gegen den KSV Hessen Kassel II. Am Sonntag, 1. März, startet der Oberligist dann mit einem Heimspiel in die Rückrunde gegen die SG Rodenberg.