Vereinsfarben

Seit vielen Jahren werden die SVGer auf Grund ihrer Vereinsfarben auch als „Schwarz-Weiße“ bezeichnet. Selbst langjährige Mitglieder und Anhänger sind überrascht, wenn sie erfahren, dass die Vereinsfarben ganz früher schwarz-gelb waren, wenn auch mit kleinen Besonderheiten.

Schon „Göttingia“ hatte sich nicht darauf beschränkt, die Vereinsfarben schlicht mit schwarz und gelb zu bezeichnen. Vielmehr wurde in der Satzung von 1908 genau vorgeschrieben, dass die „obligatorische Sportskleidung“ aus einer schwarzen Hose mit gelben Streifen und einer schwarzgelben Bluse besteht.

Da „Sport 08“ die Farben blau-gelb hatte, musste beim Zusammenschluss im Jahre 1919 ein Kompromiss gefunden werden. Natürlich wollten die Vertreter beider Vereine gern ihre Farben, die zugleich die Stadtfarben waren, behalten. Außerdem wollte man die Kosten für eine gänzlich neue Sportkleidung einschränken. Die Generalversammlung bestätigte schließlich folgenden Vorschlag der Gründungskommission: „Schwarze Sweater, dazu ein rundes Wappen auf gelbem Untergrunde mit schwarzen Rand und S.V.G. mit Krone“, mit den Erweiterungen: „Dazu weiße Hose“ und „gelben Rand am Sweater“.

Es ist nicht überliefert, mit welchem Wortlaut dieser etwas kompliziert erscheinende Beschluss in die Satzungen übernommen wurde. In den 1927 neu verfassten Satzungen heißt es dazu: „Die Farben sind schwarz-gelb mit Wappen (SVG)“. Auf vielen Mannschaftfotos ist jedoch zu erkennen, dass häufig in weißen Hosen, aber auch in weißen Trikots gespielt wurde. Festzuhalten bleibt, dass seit 1919 sowohl die Farbe weiß als auch die Kurzbezeichnung „SVG“ mit im Spiel ist.